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Osten

Machico gilt als der älteste Ort Madeiras. Es wird erzählt, dass die Inseleroberer hier ein Kreuz mit einer Inschrift vorfanden, die die Geschichte des Liebespaares Robert Machim und Anne Dorset erzählte. Sie waren auf Madeira in Machico gelandet, nachdem sie aus England fliehen mussten. Anne starb bald und die Inschrift auf dem Kreuz bat darum, hier eine Kapelle zu errichten. Zarco und seine Männer erfüllten diesen Wunsch.

Diese ursprüngliche Kapelle wurde im 16. Jahrhundert durch Feuer zerstört, der zweite Bau fiel dem Hochwasser 1803 zum Opfer. Dabei wurde die hölzerne Christusfigur fortgeschwemmt, die aber ein amerikanischer Seemann im Meer treibend Tage später wieder fand. Dies wurde als Wunder betrachtet und 1815 die neu errichtete Kapelle dem wundertätigen Christus gewidmet. Diese Christusfigur hängt heute über dem Altar.

Nachdem der Zuckeranbau nicht mehr lukrativ war, wurde Machico zum Fischerdorf, eine kleine Werft befindet sich am Hafengelände.

Zentrum der Altstadt ist die Pfarrkirche, die auf eine Stiftung Branca Teixeiras, der Frau von Tristao Vaz, einem der Entdecker der Insel, zurückgeht. Aus dieser Zeit sind die Portale erhalten. Die barocke Ausstattung im Inneren stammt aus dem 17. Jahrhundert.

Das Rathaus Machicos wurde erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts erbaut, Machico ist Kreisverwaltung. Heute ist die Stadt ein lebendiger Ort und wenn im Sommer 2004 der Hafen umgebaut ist, dann wird auch hier wieder maritimes Leben stattfinden. Viele Restaurants, Cafés und kleine einheimische Bars laden aber schon jetzt zum Probieren ein - und im Strandbad geht es an Wochenende lebhaft zu.