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do Sol
Südwesten
Im
15. Jahrhundert kam Ponta do Sol zu Wohlstand dank der
Zuckerproduktion und - nachdem der Handel mit dem
"weißen Gold" zusammengebrochen war -
entwickelte es sich zum Bananenanbaugebiet.
Der
weit ins Meer hineinragende, so typische Steg, wurde
erst im 19. Jahrhundert erbaut und vereinfachte das
Erreichen des kleinen Ortes, der bis dahin nur sehr
mühsam über Landwege besucht werden konnte. Lange Zeit
wurde es im 20. Jahrhundert wieder sehr ruhig - erst in jüngster Zeit wurden zwei Hotels erbaut
und die Strandpromenade mit Badestrand angelegt.
Es
ist immer noch ein ruhiges Fleckchen - für den Urlauber
besonders ruhig wird es werden, wenn der neue Tunnel in
den Süd-Westen das Durchfahren des Ortes unnötig
machen wird.
Mittelpunkt
des Ortes ist die Kirche (Nossa Senhora da Luz), die auf
das 15. Jahrhundert zurückgeht, aber mehrfach umgebaut
wurde. Aus dem ersten Bau blieb eine Statue der
Schutzheiligen erhalten, es ist eine der ältesten
Statuen Madeiras. Das Taufbecken aus grüner Keramik
soll von König Manuel I gestiftet worden sein.
Im
18. Jahrhundert wurde die Kirche dem Zeitgeschmack
entsprechen, üppig barock ausgestattet, man erhielt die
geschnitzte Holzdecke des Chores, bemalte sie aber im
Barockgeschmack.
Im
Ort verweist eine Tafel auf den amerikanischen
Schriftsteller "John dos Passos" dessen
Familie aus Ponto do Sol stammte.
Ponta
do Sol gilt als einer der sonnenreichsten Orte der
Insel.
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