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Santo
Die
Nachbarinsel
Porto
Santo bildet mit seiner kargen, im Sommer trockenen
Landschaft und ganz besonders mit dem großen
Sandstrand, einen deutlichen Kontrast zum grünen
Madeira. Die Insel erreicht man entweder mit dem
Fährschiff, der Porto Santo Line, oder mit dem
Flugzeug. Heute ist es die Ferieninsel der Madeirenser -
wird aber immer mehr auch von anderen Erholungssuchenden
entdeckt.
1420
wurde Porto Santo unter dem Lissaboner Adeligen
Perestrelo besiedelt. Im 15. und 16. Jahrhundert wurde
hier Getreide angebaut und die Insel wurde zur
Versorgungsstation der portugiesischen Entdecker auf dem
Weg nach Afrika.
Ein altes Haus hinter der Pfarrkirche von Vila Baleira,
dem Hauptort, soll dem Entdecker Christoph Kolumbus einige Jahre als
Wohnsitz gedient haben, Jahre vor seiner ersten Fahrt
über den Atlantik. Dieses Haus wurde 1989 zum Museum
umgestaltet. Kolumbus, aus Genua stammend, heiratete wohl
1479 die Schwester Felipa des Legatskapitänes
Perestrelo, der ebenfalls italienisch-stämmig war und
übersiedelte mit ihr etwa 1480 nach Porto Santo.
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